Positive Wissenschaft

Die Positive Psychologie ist mit dem Ziel angetreten, ein Verständnis dafür zu schaffen, wie sich Menschen, Gemeinschaften, Teams und Organisationen, sowie die Gesellschaft als Ganzes grundsätzlich positiv entwickeln können und „aufblühen“.

Sie hat neue Forschungsthemen in die wissenschaftliche Psychologie eingebracht und Impulse dafür geliefert, traditionelle Forschungsgebiete auf neue Weise zu betrachten und weiterzuentwickeln, zum Beispiel

  • Die Erweiterung des psychologischen Attributionsmodells auf positive, funktionale Bewertungsmuster, die Optimismus und Resilienz fördern.
  • Auch Seligmans Erweiterung der „erlernten Hilflosigkeit“ zum „erlernten Optimismus“ ließe sich anführen.
  • Ein anderes Beispiel ist das Gebiet der Positiven Organisationspsychologie, zum Beispiel im Ansatz des Psychological Capital (vgl. Avey, Reichard, Luthans & Mhatre, 2011).

Positive Psychologie wird mittlerweile nicht nur in den USA, sondern auch an Universitäten in England, den Niederlanden, Dänemark und Australien gelehrt.

Das Faszinierende an der Positiven Psychologie ist die Eingängigkeit ihrer Konzepte und Interventionen. Sie sind in hohem Maße einleuchtend und praxistauglich, für Coachingklienten und Psychotherapiepatienten ebenso wie für Schüler und Studierende, für Mitarbeiter und Führungskräfte. Es bleibt zu hoffen, dass die Positive Psychologie in einigen Jahren vollständig in die Psychologie integriert sein wird.