Positive Business & Positive Leadership

Warum brauchen wir die Positive Psychologie in Unternehmen?

Im Rahmen des Fachtages Positive Psychologie an der Hochschule Hannover sprach Dr. Daniela Blickhan im Frühjahr 2019 darüber. Ihre Keynote finden Sie im Sammelband Arbeit und Führung 4.0 - Antworten der Positiven Psychologie

Dr. Daniela Blickhan Positive Psychologie Arbeit und Führung 4.0 - Antworten der Positiven Psychologie

  • Was bedeutet eigentlich Arbeit und Führung 4.0 und welche Folgen für bzw. Anforderungen an den Menschen ergeben sich hieraus?
  • Was ist Positive Psychologie (im Unternehmen) und welche Antworten kann sie geben?
  • Warum brauchen wir die Positive Psychologie in Unternehmen?
  • Positive Leadership: PERMA Lead
  • Selbstmanagement und nachhaltige Motivation
  • Vereinbarkeit von unternehmerischem und individuellem Wachstum
  • Humanistische Führung und Positive Psychologie
  • Die Kraft von Vision
  • Der Effekt agiler Arbeitsweisen auf Wohlbefinden gemäß PERMA
  • Herausforderungen für das Betriebliche Gesundheitsmanagement - Was kann in der Unternehmenspraxis umgesetzt werden?
  • 4.0 und Positive Psychologie: Motivation von Generation Y und Z.
 
 
 
 

Was nützt Positive Psychologie im Unternehmen?

Positive Psychologie stärkt Führungskräfte, Mitarbeiter und das Unternehmen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen dies; sie sind hier schlagwortartig zusammengefasst:

Nutzen für Mitarbeiter und Führungskräfte

  • Nachhaltige Leistungsfähigkeit
  • Intrinsische Motivation
  • Höheres Engagement
  • Identifikation mit dem Unternehmen
  • Gestärkte Resilienz
  • Verringertes Burnoutrisiko

Nutzen für die Führung

  • Besseres Teamklima
  • Gelingende Kooperation
  • Schnellere Problemlösung
  • Höhere Performance
  • Führungskraft als Vorbild

Nutzen für das Unternehmen

  • Sinkende Fluktuation
  • Geringerer Krankenstand
  • Steigende Innovation
  • Höhere Agilität
  • Stärkere Marktposition
  • Wirtschaftlicher Erfolg

Dies sind nur einige der zu erwartenden Nutzen für ein Unternehmen, das sich ganzheitlich an den Prinzipien der Positiven Psychologie ausrichtet.

Einige der wissenschaftlichen Belege:

  • Der Optimismus der Führungskraft sagt die Projektleistung voraus. | Arakawa, D., & Greenberg, M. (2007). Optimistic managers and their influence on productivity and employee engagement in a technology organisation: Implications for coaching psychologists.
    International Coaching Psychology Review  Vol. 2 No. 1 March 2007, 2(1), 78–89. (pdf frei verfügbar)

  • Manager mit Topleistung fokussieren sich auf Stärken. Sie verbringen mehr Zeit mit hochleistenden Mitarbeitern, wählen für Projekte gezielt nach Talent aus und legen mehr Wert auf Stärken als auf Betriebszugehörigkeit (strengths over seniority).
    Cameron, K. S. (2012). Positive Leadership: Strategies for Extraordinary Performance (2nd ed). San Francisco, Calif: Berrett-Koehler Publishers.

  • Menschen, die ihre persönlichen Stärken erkennen und einsetzen, erleben ein höheres Maß an subjektivem Wohlbefinden und weniger Depression.
    Seligman, M. E. P., Steen, T. A., Park, N., & Peterson, C. (2005). Positive Psychology Progress: Empirical Validation of Interventions. American Psychologist, 60(5), 410–421.

  • Hoch ausgeprägte persönliche Stärken (z.B. Mut, Freundlichkeit und Humor) sind verbunden mit schnellerer Erholung nach Krankheit.
    Peterson, C., Park, N., & Seligman, M. E. P. (2006). Greater strengths of character and recovery from illness. The Journal of Positive Psychology, 1(1), 17–26.  
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