Burnout-Vorbeugung

Mit Methoden der Positiven Psychologie können Sie sich ein wirkungsvolles Polster aufbauen, das Sie davor schützt, in eine Burnout-Spirale zu geraten. Viele Aktivitäten lassen sich einfach in den eigenen Alltag einbauen - und schon nach kurzer Zeit können Sie die positive Wirkung spüren.

Was ist Burnout?

Obwohl Burnout ein hochaktuelles Thema ist, gibt es bisher noch keine einheitliche Definition. Unklar bleibt auch die Abgrenzung zur Depression, speziell wenn der Burnout bereits starlk ausgeprägt ist. Die meisten Autoren sind sich heute aber darüber einig:

  • Burnout ist ein Prozess, der allmählich beginnt und sich mehr und mehr zuspitzt. Burnout überfällt uns also nicht plötzlich; die Symptomatik entwickelt sich in Phasen.
  • Burnout-Symptome betreffen Gefühle, Denken und die körperliche Gesundheit.
  • Burnout verursacht subjektives Leid, Arbeitsunfähigkeit - und volkswirtschaftlich gesehen hohe Kosten. Die Zahl der Burnout-Fälle hat sich in den letzten Jahren vervielfacht:
    Krankschreibungen wegen Burnout nahmen zwischen 2004 – 2012 um 700% zu
    Fehltage wegen Burnout nahmen im selben Zeitraum um 1400 % zu
    85% der Burnout-Fälle zeigen zusätzliche Symptome (körperliche oder psychische) Quelle: BPtK-Studie zur Arbeitsunfähigkeit (2012)
    Die Zahlen sind seitdem auf ähnlich hohem Niveau geblieben.

 

 Burnout-Symptome

Emotionale Erschöpfung | Subjektiv empfundener Leistungsabfall | Aggressive, feindselige, sarkastische Grundhaltung gegenüber Kollegen, Mitarbeitern, Freunden, der Familie


Woran Sie erste Burnout-Signale erkennen können

  • Erste Warnsymptome: vermehrtes Grübeln, Schlafstörungen
  • Die Konzentration lässt nach: Flüchtigkeitsfehler, Zerstreutheit, Verzetteln, "Aussetzer", Schwierigkeiten, sich auf eine Sache zu konzentrieren
  • Getriebensein: innere Unruhe, Nervosität, "Mails-unbedingt-dauernd-abholen-müssen", "einfach-nicht-abschalten-können"
  • Sozialer Rückzug: Schwierigkeiten dabei anderen zuzuhören, sozialer Kontakt wird mehr und mehr vermieden, Einladungen werden abgesagt, der Bekanntenkreis schrumpft
  • Verringerte Gefühlskontrolle: reizbar, wütend, emotional - oder aber ein "Pokerface"
  • Leistungsabfall: Routineaufgaben brauchen plötzlich mehr Zeit, unnötige Überstunden
  • Krankheitsanfälligkeit: mehr Fehlzeiten